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Hoch pathogene Vogelgrippe (Geflügelpest) H5N8 in Westeuropa 2014/2015 - Merkwürdigkeiten bei den gefundenen Wildvögeln
(Stand 18.2.2015)


Die bisherigen Fälle in Europa
Von Anfang November bis Mitte Januar gab es in vier Ländern Europas zusammen 10 Ausbrüche von Geflügelpest H5N8 in kommerziellen Geflügelhaltungen. 10 bis 14 Tage nach Beginn der Ausbruchsserie wurde aus Deutschland (5 Fälle) und den Niederlanden (1 Fall) über infizierte Wildvögel berichtet. Diese Berichte betreffen:


1.    eine geschossene Krickente auf Ummanz (Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) am 17.11.2014


2.    Kotproben von zwei Pfeifenten in den Niederlanden, gesammelt am 24.11.2014


3.    Totfund einer Stockente bei Aken (Sachsen-Anhalt) angeblich am 7.12.2014


4.    zwei geschossene Stockenten bei Groß Schwechten (Sachsen-Anhalt) am 31.12.2014


5.    eine geschossene Stockente bei Auleben (Thüringen) am 06.01.2015


6.    eine krank oder tot gefundene Mantelmöwe bei Greetsiel (Niedersachsen) am 09.01.2015



Gemeinsam ist allen Fällen, dass sie in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang mit bereits einige Zeit vorher nachgewiesenen H5N8-Fällen bei Geflügel stehen.
Die Aufräumarbeiten und schadlose Beseitigung von großen Mengen toter Tiere aus Ausbrüchen in Massengeflügelhaltungen ist eine schwierige und kritische Aufgabe. Offenbar ist es in den meisten Fällen in Europa gelungen, diese zu bewältigen, ohne dass es in größerer Zahl zu Folge-Infektionen in Geflügelhaltungen oder bei Wildvögeln gekommen ist.
Es gibt allerdings offensichtliche Ausnahmen. So ist es nach der Beseitigung des Ausbruchs in Mecklenburg-Vorpommern zu drei Folgeausbrüchen gekommen, deren Ursache im Dunkeln geblieben ist. Die Tatsache, dass es sich in zwei Fällen um Tierparks gehandelt hat (im dritten um eine Kleinhaltung in der Umgebung des zweiten Tierparks) kann zwar als Indiz dafür gelten, dass in irgendeiner Form infiziertes Material in die Umwelt gelangt ist. Was genau geschehen ist wird wohl unbekannt bleiben - das Interesse der beteiligten Behörden an einer Aufklärung ist erkennbar gering. Als Alibi genügt ihnen der Hinweis auf die hypothetische Beteiligung von Wildvögeln.
Ebenso liegt der Zusammenhang zwischen einer bei Greetsiel tot aufgefundenen Mantelmöwe und den Ausbrüchen in Niedersachsen auf der Hand. Wo und wie die Möwe an infektiöses Material aus den dortigen Ausbrüchen gekommen ist dürfte jedoch unmöglich zu ermitteln sein.
Auch der Nachweis infizierter Pfeifenten in den Niederlanden, an einem Ort halbwegs zentral zwischen den Geflügelausbrüchen, ist ein Indiz, dass es vor der Entdeckung oder bei der Beseitigung der Ausbrüche zu einem Austrag der Viren in die Umwelt gekommen ist.
Und schließlich kam es im Einzugsbereich der mittleren Elbe (Sachsen-Anhalt und Thüringen) zu einzelnen, weit gestreuten Nachweise infizierter Stockenten. Zuvor waren in einem großen Entenschlachthof in Sachsen-Anhalt 8.000 Hausenten geschlachtet worden, die bis dahin nicht unter Geflügelpestverdacht standen. Sie kamen jedoch aus einem Entenbestand, in dem fast sofort nach dieser Schlachtung Geflügelpest festgestellt wurde. Es ist naheliegend, hier einen Zusammenhang zu sehen. Möglich wäre, dass die Stockenten Teiche einer Kläranlage oder ein Regenrück¬haltebecken mit Verbindung zu dem Schlachtbetrieb aufgesucht hatten. Stockenten in der Region sind überwiegend ganzjährig anwesende Vögel der lokalen Brutpopulation; sie können keinesfalls etwas mit einer Einschleppung der Viren aus Ostasien zu tun haben.
Allerdings ist der Druck auf die beteiligten Behörden groß, Beweise für ihre Behauptung vorzulegen, dass Wildvögel für die Einschleppung verantwortlich seien. Um dem Verdacht vorzubeugen, dass auch "grenzwertige Nachweise" als "sichere Belege" dargestellt werden, sollte die Fach-Öffentlichkeit eine vollständige Transparenz der vorgenommenen Untersuchungen erwarten, die über die vorgeschriebenen Routinemeldungen an die Internationale Organisation für Tierseuchen (OIE; [1]) und die EU [3] hinausgehen.
Wir prüfen im folgenden, welche Informationen öffentlich zu den einzelnen Fällen verfügbar sind und inwieweit die Dokumentation wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird und für ausreichende Transparenz sorgt.
Die Auswertung stützt sich auf die Meldungen an die OIE [1] und die EU [3], die Berichte an das zuständige EU Komitee [2], veröffentlichte Gensequenzen der H5N8-Viren in einschlägigen Internet-Datenbanken (GISAID [4], GenBank [5] bzw. IRD [6]), die Risikobewertungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI [7, 8]) sowie Pressemitteilungen der Veterinärbehörden der Länder und sonstige Berichte in Massenmedien. Die Epidemiologischen Lageberichte zu Ausbrüchen in Geflügelbeständen werden routinemäßig von den Behörden vor der Öffentlichkeit geheim gehalten und deswegen hier nicht berücksichtigt.

1.    Eine geschossene Ente auf Ummanz (Rügen, Mecklenburg-Vorpommern)


Art: unbestimmt [1] oder Krickente [7, 16]
Geschossen: 17.11.2014; H5N8 bestätigt: 20.11.2014 [8]
Meldung an die OIE: 25.11.2014; Meldung an die EU: 21.11.2014 [3]
Bericht an das EU-Komitee SCoPAFF: in den Berichten nicht erwähnt
Entfernung zum nächsten Ausbruch bei Geflügel: ~100 km (Heinrichswalde)
Entfernung zum FLI: 34 km
Zeit seit dem letzten Ausbruch bei Geflügel in der Region: ~13 Tage (Heinrichswalde)
Sonstiges: "gesund erlegt" [7], die Veröffentlichungen enthalten keinen Hinweis auf eine Untersuchung, oder auf den Verbleib des geschossenen Vogels

Vom 5.10.2014 bis 14.11.2014 wurden auf Rügen 34 Wildvögel beprobt. Alle erwiesen sich als negativ für hochpathogene Influenza [11]. Insgesamt wurden der EU im Jahr 2014 bis Novem-ber 2.963 in Deutschland auf HPAI untersuchte Wildvögel gemeldet - alle negativ [3].

Am 17.11.2014 wurde auf der Insel Ummanz bei Rügen eine Ente geschossen, bei der am 20.11.2014 nach Angaben des FLI H5N8-HPAIV festgestellt wurde [7]. Die frühere Angabe des FLI, die Ente sei am 20.11. geschossen worden [8] war wohl irrtümlich. Das FLI und das zu-ständige Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern behaupteten, es habe sich um eine Krickente (Anas crecca) gehandelt [7, 16]. Dem widerspricht indirekt das zuständige Bundesministerium (BMELV), das in seiner Meldung an die OIE schreibt, dass es sich um eine "nicht bestimmte Entenart" handelt (in der Meldung heißt es wörtlich: "Species: Anatidae (uni-dentified): Anatidae (Anatidae (incognita))" [1]). Ein solcher ausdrücklicher Hinweis ist bei Be-richten an die OIE ungewöhnlich und lässt vermuten, dass das BMELV an den Angaben des FLI zweifelt.

Für die Epidemiologie ist es in diesem Fall völlig irrelevant, welcher Art diese Ente angehörte. Zwar kommen Krickenten auch in Korea vor, aber es gibt keinen Vogelzug zwischen Ostasien und Europa. Wenn die Ente mit Geflügelpestviren infiziert war, dann kann sie sich wegen der langen Zugzeiten und relativ kurzen Inkubations- und Krankheitszeit weder in Ostasien noch in Sibirien infiziert haben. Es ist allerdings für Propagandazwecke nützlich, den als Viren-Vektoren dargestellten Zugvögeln sozusagen "ein Gesicht" zu geben. So lassen sich die Zugwege dieser "Krickente" an Karten darstellen um der angeblichen Einschleppung aus Ostasien durch eine Art "virologischen Staffettenlauf" Glaubwürdigkeit zu verleihen. Mitarbeiter des FLI und der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern nutzten diese Gelegenheit zur Veran-schaulichung der Wildvogel-Hypothese [16]. Dass es sich um reine Spekulation handelt wurde der Öffentlichkeit anscheinend nicht ausdrücklich mitgeteilt.

In den Niederlanden wurden positiv beprobte Kotproben von angeblichen Pfeifenten in ähnli-cher Weise dafür missbraucht, eine Einschleppung durch Pfeifenten und ihre Zugwege darzu-stellen [13, S. 7]. Dort wurde erst 14 Tage nach dem ersten Ausbruch bei Geflügel die einzige Probe mit H5N8-positivem Ergebnis gefunden. Damit ist unbestreitbar, dass die beprobten "Pfeifenten" nicht für die Einschleppung verantwortlich gewesen sein können, anders als von den dortigen Behörden suggeriert. Auch hier steht die Propagandawirkung im Vordergrund.

Nach der Meldung an die OIE wurde die angebliche Krickente offenbar auf der Insel Ummanz über Land geschossen; mutmaßlich im Flug, wie es bei der Vogeljagd üblich ist. Das ist bedau-erlich, weil somit nicht zu klären ist, wo sich die Ente zuvor aufgehalten und evtl. infiziert haben könnte. Im Umkreis von mehr als 100 km sind keine weiteren Fälle bei Geflügel oder Wildvögeln bekannt geworden. Dies belegt, wie wenig hilfreich das sogenannte "aktive Monitoring" durch Jäger ist. Sinnvoll und effizienter wäre eine Beprobung von Wasservogelrastplätzen, die auch wiederholbar (wissenschaftlich "reproduzierbar") wäre und nicht gegen das Verbot einer Tötung ohne vernünftigen Grund verstoßen würde.

Bisher (Stand 18.2.2015) sind keine Gensequenzen von den Viren dieser Ente in einer der ein-schlägigen Datenbanken (GISAID, GenBank, IRD) veröffentlicht worden [4, 5]. Auch in Darstel-lungen der genetischen Beziehungen zwischen den H5N8-Viren, die von europäischen Behör-den erstellt wurden, fehlt ausgerechnet dieser doch scheinbar so wichtige, auf jeden Fall aber folgenschwere Nachweis [10, S. 11]. Auch das FLI selbst äußerte sich bisher nicht zu der gene-tischen Verwandtschaft der Viren dieser "Krickente". In der Risikobewertung vom 21.01.2015 wird bei der Darstellung der genetischen Beziehungen nur auf die 4 Ausbrüche bei Geflügel und dem Zoo Rostock Bezug genommen, ohne die Wildvogelfälle zu erwähnen.

Dies ist in mehrfacher Hinsicht unverständlich:
- in anderen Fällen wurden Gensequenzen zeitnah veröffentlicht (z.B. auch von der Stockente von Aken; s.u.);
- ohne Gensequenzen ist eine epidemiologische Einordnung nicht möglich, d.h. eine eventuelle Verbindung mit anderen HPAIV-Nachweisen ist nicht nachvollziehbar;
- wenn eine Isolierung der Viren nicht möglich war, wie wurde der Nachweis überhaupt er-bracht? Ist dies ein Indiz, dass der H5N8-Nachweis im Labor vielleicht doch nicht so eindeutig war, wie das FLI glauben machen will?

Zusammenfassend lässt sich derzeit nur feststellen, dass dieser Nachweis nicht nachvollzieh-bar dokumentiert ist und ausschließlich auf einer bisher unbelegten Behauptung des FLI ba-siert. Bisher ist aus den Meldungen nicht einmal erkennbar, auf welche Weise H5N8 nachge-wiesen wurde. Ob eine Sequenzierung des Virengenoms versucht wurde und mit welchem Er-gebnis ist ebenfalls nicht bekannt. Dies gilt gleichermaßen für die Behauptung, die erlegte Ente sei "gesund" gewesen.

Eine einzelne erlegte Krickente und die Folgen

Der Jagderfolg eines Jägers auf Rügen hatte erhebliche Auswirkungen. Der angebliche Nach-weis einer einzelnen infizierten Krickente führte zu einem Krisentreffen der Bundesregierung, bei dem Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt alle Bundesländer zur Einführung der Stall-pflicht aufforderte. Zumindest in Mecklenburg-Vorpommern wurde dies auch sofort umgesetzt.

Damit sind erhebliche Eingriffe in Grundrechte von Geflügelhaltern (Eigentumsrecht) und in den grundgesetzlich verankerten Tierschutz verbunden. Es stellt sich die Frage, ob solche Eingriffe durch das zufällige "Jagdglück" eines einzelnen Jägers und einen öffentlich durch nichts beleg-ten Virennachweis (der bislang auch nicht wiederholt werden konnte) ausreichend gerechtfertigt sind und ob die Öffentlichkeit nicht Anspruch auf eine transparente Beweisführung hat.

Zu denken gibt auch, dass die Ente in der weiteren Umgebung des Friedrich-Loeffler-Instituts geschossen wurde, das bekanntlich auf der Insel Riems unweit von Rügen liegt (ca. 34 km vom Fundort). Bereits im Jahr 2006 wurden 159 infizierte Wildvögel auf Rügen gefunden, ohne dass vorher in der näheren oder weiteren Umgebung infizierte Geflügelfarmen bekannt wurden. Virenausträge auch aus Hochsicherheitslabors sind alleine schon aufgrund menschlichen Fehlverhaltens nicht auszuschließen, wie eine Studie aus England aufgezeigt hat [15].
Es bleiben also eine Reihe von Fragen offen, die nur durch vollständige Transparenz beantwortet werden könnten. Dazu scheinen die Behörden aber bisher nicht bereit zu sein. Dieses Verhalten sollte in einem demokratischen Rechtsstaat nicht akzeptabel sein.


2.    Zwei Pfeifenten bei Kamerik (Utrecht, Niederlanden)


Art: Pfeifenten, unklar wie dies anhand von Kotproben bestimmt wurde
Probenahme: 24.11.2014; H5N8 bestätigt: 01.12.2014
Meldung an die OIE: nein; Meldung an die EU: 01.12.2014
Bericht an das EU-Komitee SCoPAFF: erwähnt ohne Details am 05.12.2014
Entfernung zum nächsten Geflügelausbruch: ~15 km (Ter Aar), ~16 km (Hekendorp)
Zeit seit dem letzten Ausbruch bei Geflügel in der Region: ~10 Tage (Hekendorp), 3 Tage (Kamperveen)
Sonstiges: "gesund", unklar wie dies anhand von Kotproben bestimmt wurde

In den Niederlanden wurden am 24.11.2014 Kotproben von freilebenden Enten gesammelt, also 10 Tage nach Entdeckung der Ausbrüche in Geflügelfarmen, die sich in weitem Umkreis (>10 km) um den Ort der "erfolgreichen" Beprobung gruppieren. Wie viele Proben insgesamt untersucht wurden ist bisher nicht veröffentlicht worden. In zwei dieser Proben, die angeblich von gesunden ("healthy") Pfeifenten stammen sollen [7] wurde H5N8 nachgewiesen. An die OIE wurde dieser Nachweis nicht gemeldet, entgegen der sonst üblichen Praxis (Stand 20.1.2015). Der Fundort der Proben befindet sich annähernd im Zentrum zwischen den 5 bisher bekannten Ausbrüchen.
Die Ergebnisse der Sequenzierung der Virengene sind in GISAID veröffentlicht worden [4]. Die Gensequenzen sind jedoch unvollständig. Ergänzende Informationen, die z.B. auf die Virenlast oder die Zuverlässigkeit der Laborergebnisse Rückschlüsse erlauben, wurden bisher nicht veröffentlicht.
Unklar an der offiziellen Darstellung des Falls ist bisher:
a) wie kann aus Kotproben sicher auf die Art geschlossen werden?
b) wie kann anhand von Proben erkannt werden, ob sie von einem oder zwei Individuen stammen?
c) wie kann anhand von Kotproben ohne weitergehende Untersuchung der Gesundheitszustand der Enten erkannt werden?
Die Mitteilungen sind intransparent (vgl. [21]). Sie können daher weder ausgewertet noch interpretiert werden.


3.    Stockente in Aken (Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt)

Art: Stockente (wie bestimmt? Erpel oder Ente?)
Totfund: nach Angaben des Finders am 07.11.2014
An die Landesbehörden weitergegeben; 17.11.2014; H5N8 bestätigt: 20.11.2014
Meldung an die OIE: 21.12.2014; Meldung an die EU: keine Meldung
Bericht an das EU-Komitee SCoPAFF: in den Berichten nicht erwähnt
Entfernung zum nächsten Geflügelpestgeschehen: ~34 km (Schlachthof Grimme)
Zeit seit dem letzten H5N8-Fall in der Region: 0-1 Tage (Grimme)
Sonstiges: äußerlich sichtbare Verletzungen (welcher Art?)

Der dritte gemeldete Fall eines H5N8-positiven Wildvogels in Europa (der zweite in Deutschland) betrifft eine tot aufgefundene Stockente bei Aken an der Elbe.
Am 18.12.2014 meldet die Presse unter Berufung auf Angaben des Umweltministeriums, dass die zuständige Fachabteilung bei einer in Aken gefundenen Stockente H5N8 nachgewiesen habe. Diese Angabe wurde am 20.12.2014 durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) offiziell bestätigt.
Presseberichten zufolge wurde diese Ente nach Angaben des Finders, eines Tierarztes, am 7.12.2014 weitab von der Elbe in einem Waldstück gefunden, in unmittelbarer Nähe einer Tierarztpraxis (vgl. Ortsangabe in [1] mit Google-Earth) die auf kommerziell erzeugtes Geflügel spezialisiert ist. Die Ente wurde aus unbekannten Gründen vom Finder untersucht, aber mit "unspezifischem Befund". Zur Untersuchung wurde die Ente (oder eine Probe?) nach diesen Meldungen aus nicht bekannten Gründen erst am 17.12.2014 den zuständigen Behörden übergeben. Offenbar bestand zu diesem Zeitpunkt konkreter Geflügelpestverdacht.
Diese stellten tatsächlich Geflügelpest H5N8 fest (20.12.2014).
Der Fund dieser Stockente wirft im Zusammenhang mit dem wenig später entdeckten Ausbruch von H5N8 bei Hausenten in Neubörger (Emsland, Niedersachsen) Fragen auf. Wenige Tage bevor dort der Ausbruch offiziell entdeckt wurde, waren am 16.12.2014 aus diesem Bestand 8.000 Enten zum Schlachten nach Grimme (Sachsen-Anhalt, etwa 34 km von Aken) transportiert worden. Sie erwiesen sich später als AIV-positiv [12]. Es ist nicht bekannt, ob es sich tatsächlich um H5N8 gehandelt hat; dies erscheint den Umständen nach aber sehr wahrscheinlich. Der OIE wurde dieser Vorfall nicht gemeldet. Nach offiziellen Angaben war die Infektion dieser Hausenten weder bei der Ausstallung noch bei der Einlieferung im Schlachthof bemerkt worden, trotz vorhandener Krankheitssymptome ("Aerosacculitis" [12]).
Im späteren Ausbruchsbestand in Neubörger waren zu diesem Zeitpunkt 10.000 Jungenten (11 Tage alt). Nach der Meldung an die OIE wurden zwei erkrankte Jungenten am 19.12.14 untersucht und H5-positiv befunden. Der OIE-Bericht gibt an, dass es keine Todesfälle gegeben habe [1]. Sehr viel dramatischer wird das Geschehen im Bericht an die zuständige EU-Kommission geschildert [12]. Dort ist von "gross increase of mortality of ducks" ("starker Anstieg der Mortalität der Enten") die Rede. Diese gegensätzlichen Darstellungen werfen Fragen nach dem tatsächlichen Ablauf der Ereignisse auf. Das FLI stellte am folgenden Tag H5N8 offiziell fest. Erst danach wurden die am 16.12.14 nach Grimme (ST) gebrachten Enten offiziell untersucht und ebenfalls AIV nachgewiesen [12].
Als Konsequenz dieser Ereignisse erließ das Bundeslandwirtschaftsministerium unmittelbar danach eine Eilverfügung, nach der ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt alle Enten und Gänse vor jedem Transport auf HPAIV zu untersuchen sind [14]. Dies entgegen der Risikobewertung des FLI, das nach wie vor die Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorfalls für nur "mäßig" einschätzt, und davon auch nach dem Bekanntwerden der Vorgänge nicht abzurücken bereit war [7].
Die offizielle Version der Ereignisse ist teilweise unverständlich, um nicht zu sagen unglaubwürdig:


1. Warum sammelt ein Tierarzt eine tote Ente an der Straße auf um sie auf eigene Kosten in seiner Praxis zu untersuchen?


2. Warum findet er in der H5N8-infizierten Ente keine Hinweise auf Geflügelpest? Welche Untersuchungen mit "unspezifischem" Ergebnis wurden durchgeführt?


3. Warum hebt er die Ente trotzdem in seiner Praxis auf?


4. Warum hält er sie 10 Tage später für geflügelpest-verdächtig?


5. Ist es wirklich Zufall, dass kurz zuvor 8.000 Enten aus einem zu diesem Zeitpunkt noch unentdeckten Ausbruchsbestand in Niedersachsen zu einem Schlachthof in der Nähe gebracht wurden?


6. Gibt es wirklich keinen Zusammenhang zur Tatsache, dass am selben Tag der Geflügelbestand aus einer kommerziellen Haltung mit 35.000 Hühnern in der Nähe (< 3 km Umkreis) des Fundorts der Ente umgestallt wurde?


7. Ist die Ente pathologisch untersucht worden? Gab es klinische Zeichen für eine Erkrankung? Wie sind die angeblich erkennbaren äußeren Verletzungen entstanden?


8. Hatte dieser Tierarzt nach dem Fund der Ente Kontakt zu Geflügelbetrieben?


9. Sind diese Betriebe gesperrt worden?


10. Wie ist der Ausbruch der Geflügelpest in Neubörger entdeckt worden? Gab es evtl. einen Hinweis von außen?


11. usw.

Solange diese Fragen ohne überzeugende Antwort bleiben ist dieser "Nachweis eines infizierten Wildvogels" mit größter Skepsis zu betrachten.

4.    Zwei Stockenten bei Stendal - Groß Schwechten (Sachsen-Anhalt)


Art: Stockente (wie bestimmt? Erpel oder Ente?)
Geschossen: 31.12.2014; Bestätigt: 08.01.2015 [7]
Meldung an die OIE: nein; Meldung an die EU: (die auf der website veröffentlichte Chronologie reicht bisher nur bis zum 22.12.2014; Stand 18.02.2015)
Bericht an das EU-Komitee SCoPAFF: in den Berichten nicht erwähnt
Entfernung zum nächsten Geflügelausbruch: ~115 km (Schlachthof Grimme), 165 km (Heinrichswalde)
Zeit seit dem letzten Geflügelausbruch in der Region: ~14 Tage (Grimme), >55 Tage (Heinrichswalde)
Sonstiges: "gesund erlegt" [7], die Veröffentlichungen enthalten keinen Hinweis auf eine Untersuchung, oder auf den Verbleib des geschossenen Vogels.

Am 31.12.2014 wurden bei Groß Mechten (nördl. Ortsteil von Stendal) zwei Stockenten geschossen, bei denen laut Pressemitteilungen H5N8-HPAIV nachgewiesen wurde. In Stendal, wenige Kilometer von dem mutmaßlichen Fundort entfernt, befindet sich das Veterinärmedizinische Landeslabor von Sachsen-Anhalt.
Es ist unklar, ob auch die Stockente von Aken oder Proben von Enten aus dem Schlachthof Grimme im dortigen Labor untersucht wurden.
In der Internet-Datenbank GISAID wurden unvollständige Gensequenzen des Genoms dieser Ente (mit Datum 30.12.2014) veröffentlicht. Dies könnte auf eine geringe Virenmenge schließen lassen. Weitere Details sind zu diesen Proben nicht bekannt.


5.    Eine Stockente an den Aulebener Teichen bei Heringen-Auleben (Thüringen)


Art: Stockente (wie bestimmt? Erpel oder Ente?)
Geschossen: 06.01.2015; Bestätigt: 12.01.2015
Meldung an die OIE: nein; Meldung an die EU: (die auf der website veröffentlichte Chronologie reicht bisher nur bis zum 22.12.2014; Stand 18.02.2015)
Entfernung zum nächsten Geflügelausbruch: ~115 km (Schlachthof Grimme)
Zeit seit dem letzten Geflügelausbruch in der Region: ~20 Tage (Grimme)
Sonstiges: "gesund erlegt" [7], die Veröffentlichungen enthalten keinen Hinweis auf eine Untersuchung, oder auf den Verbleib des geschossenen Vogels

Am 06.01.2015 wurde bei Heringen-Auleben an den Aulebener Fischteichen im Kreis Nordhausen eine Stockente geschossen, bei der laut FLI H5N8-HPAIV nachgewiesen wurde, offiziell festgestellt am 12.01.2015. Dieser Nachweis wurde der OIE nicht gemeldet. Es finden sich keinerlei Informationen zu diesem Fall.
Es wird behauptet (FLI 2015), die Ente sei "gesund erlegt" worden, allerdings fehlt jeder Hinweis, wie dies festgestellt worden ist. Ebenso gibt es keine Informationen zu der genetischen Verwandtschaft der Viren, zur Virenmenge, zu pathologischen Untersuchung, zum Verbleib der Ente usw..
Weitere Informationen zu den Viren (z.B. Gensequenzen) wurden nicht veröffentlicht.
An dem nahegelegenen Mulde-Stausee Berga-Kelbra wurden 2007 zahlreiche tote Schwarzhalstaucher entdeckt, die H5N1-positiv getestet wurden. Der Einschleppungsweg konnte seinerzeit nicht geklärt werden. Denkbar ist, dass ein Besatz mit H5N1-kontaminierten Jungfischen Auslöser war.


6.    Eine Mantelmöwe bei Greetsiel (Niedersachsen)


Art: "Möwe" [9] oder Mantelmöwe [7]
Gefunden: 09.01.2015; Bestätigt: 12.01.2015
Meldung an die OIE: nein; Meldung an die EU: (die auf der website veröffentlichte Chronologie reicht bisher nur bis zum 22.12.2014; Stand 18.02.2015)
Bericht an das EU-Komitee SCoPAFF: in den Berichten nur am Rande erwähnt ("gull species")
Entfernung zum nächsten Geflügelausbruch: ~60 km (Barßel), ~64 km (Neubörger)
Zeit seit dem letzten Geflügelausbruch in der Region: ~20 Tage (Neubörger)
Sonstiges: "erkrankt aufgegriffen"

Am 09.01.2015 wurde an der Nordseeküste bei Greetsiel (NI) eine "Möwe" (nach Angaben des FLI eine Mantelmöwe) "erkrankt aufgegriffen" die offenbar danach verstarb. Auch bei diesem Vogel wurde H5N8 nachgewiesen. Dieser Nachweis wurde der OIE nicht gemeldet. Mantelmöwen sind an der Küste nicht besonders häufig, können aber bei der Nahrungssuche auch weit landeinwärts vordringen.
Es ist zu vermuten, dass die Möwe infizierte Kadaver gefressen hat. Wo und wie sie an infiziertes Material kommen konnte ist unbekannt, da es offenbar keine epidemiologische Untersuchung gegeben hat. Es versteht sich von selbst, dass die Möwe das Virus nicht aus Asien eingeschleppt haben kann.
Weitere Informationen zu den Viren (z.B. Gensequenzen) wurden nicht veröffentlicht. Ebenso wenig ist bekannt, ob die Möwe tatsächlich an Geflügelpest gestorben ist oder ob ihre Erkrankung eine andere Ursache hatte.


ANHANG

Chronologie – Fundumstände der Stockente aus Sachsen-Anhalt

7.12.2014, Freitag

  • Aken / Landkreis Anhalt-Bitterfeld / Sachsen-Anhalt: in Tierarzt aus Aken findet nach Angaben des Umweltministeriums an diesem Tag eine tote Stockente mit äußerlichen Verletzungen und nimmt sie mit. Seine Untersuchung ergibt nach derselben Quelle einen "unspezifischen" Befund, der nicht anzeigepflichtig gewesen sei. Erst zehn Tage später sendet er Proben zur Untersuchung an das zuständige Landeslabor [17, 18]. Der Fundort liegt in der Nähe einer Tierarztpraxis, die für ein Geflügelunternehmen arbeitet [1; vgl. GoogleEarth].


15.12.2014, Montag

  • Barßel / Landkreis Cloppenburg / Niedersachsen: Zum zweiten mal besteht in einem Putenmastbetrieb in Deutschland Verdacht auf Geflügelpest H5N8, der sich am folgenden Tag bestätigt [1].


16.12.2014, Dienstag

  • Neubörger / Emsland / Niedersachsen: 8.000 Enten werden aus einem Mastbetrieb in Neubörger an einen Schlachthof in Grimme, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, geliefert und geschlachtet. Nur drei Tage später (19.12.) wird in dem Entenbestand in Neubörger bei 11 Tage alten Jungenten Gefügelpestverdacht festgestellt und später bestätigt [17] [12]. Nach Medienberichten wurden die Enten am 17.12. in Grimme angeliefert [17]. Die Diskrepanz erklärt sich möglicherweise durch die Praxis, Geflügel nachts auszustallen, so dass die Tiere morgens am Schlachtbetrieb ankommen.


17.12.2014, Mittwoch

  • Aken: Proben von der 10 Tage zuvor gefundenen Stockente werden vom Finder zur weiteren Untersuchung an das zuständige Landeslabor geschickt.
  • Aken-Mennewitz / Landkreis Anhalt-Bitterfeld / Sachsen-Anhalt: zwischen dem 17. und 18.12. werden 35.000 Legehennen aus einem Geflügelhof im 3-km-Radius um den Fundort der Stockente auf vier andere Höfe umgestallt [18]. Nach Angaben der Geflügelhalter hat dies nichts mit der Vogelgrippe zu tun.


18.12.2014, Donnerstag:

  • Aken / Landkreis Anhalt-Bitterfeld / Sachsen-Anhalt: Nach Angaben des Umweltministeriums [18] werden am 18.12. alle Amtsveterinäre in Sachsen-Anhalt über den Nachweis von H5N8 bei der Ente informiert.


19.12.2014, Freitag:

  • Friedrich-Loeffler-Institut: Das FLI bestätigt den Nachweis von HPAI H5N8 bei der am 7.12. in Aken gefunden Ente am Abend des 19.12.


20.12.2014, Samstag

  • Die Medien berichten erstmals über den Fall:
  • Das "Hallespektrum" [17] berichtet u.a. über die Lieferung von 8.000 Enten aus Neubörger am 17.12. an den Entenschlachtbetrieb in Grimme. Der Schlachthofbetreiber (nicht die Behörden?) hätte einen sofortigen Auslieferungsstopp der verdächtigen Enten verhängt; "Produkte" seien nicht in den Handel gelangt [17]
  • Die "Mitteldeutsche Zeitung" [18] meldet irrtümlich, die Stockente sei "an der Elbe" gefunden worden. Die Untersuchungen durch den Finder (Tierarzt) habe nur "unspezifische Ergebnisse" ergeben, die nicht anzeigepflichtig gewesen wären (was diese Ergebnisse konkret gewesen seien wurde nicht mitgeteilt). Warum der Finder "die Proben" (also offenbar nicht die Ente selbst) erst Tage später einsandte, sei unverständlich. 35.000 Hühner-Elterntiere aus einem Bestand der Firma Wimex Agrarprodukte Import & Export GmbH seien in Aken-Mennewitz bereits am 17. und 18.12. umgestallt worden, ohne dass dies mit der Vogelgrippe zu tun habe.
  • Berlin: "volksfreund.de" [19] meldet: Die Bundesregierung plant eine Eilverordnung die vorschreiben soll, vor jedem Transport von Enten oder Gänsen die Vögel auf Geflügelpest zu untersuchen.


21.12.14, Sonntag

  • Aken: Am 21.12. ergänzte die MZ [20], dass nach Aussagen eines Sprechers des Umweltministeriums die Ente "äußerliche Verletzungen" gehabt habe. Möglicherweise sei sie nicht am Erreger gestorben. Wer dies untersucht habe wird nicht mitgeteilt.

 
22.12.2014, Montag

  • Berlin: Pressemitteilung zur Eilverordnung des BMEL, die am 23.12.14 in Kraft tritt, bis zum 31.3.15. Enten und Gänse sind vor jedem Transport auf HPAI zu untersuchen: "Enten und Gänse zeigen im Gegensatz zu Puten und Hühnern keine Anzeichen einer Erkrankung, wenn sie sich mit dem hoch ansteckenden Erreger H5N8 infiziert haben. Das Risiko, dass unerkannt infizierte Tiere transportiert werden und die Seuche über Fahrzeug- und Personenkontakte weiter verbreitet werden kann, ist deshalb hoch", erläutert Minister Schmidt.



 
Quellen:
[1] World Organisation for Animal Health (OIE): Update on Highly Pathogenic Avian Influenza in Animals (Type H5 and H7). [http://www.oie.int/animal-health-in-the-world/update-on-avian-influenza/2015/]
[2] Standing Committee for Plants, Animals, Food and Feed (SCoPAFF): Presentations to meetings. [http://ec.europa.eu/food/committees/regulatory/scfcah/animal_health/presentations_en.htm18141128]
[3] EU (2014): Highly Pathogenic Avian Influenza (HPAI) - Chronology of main events and list of decisions adopted by the European Commission. Response to HPAI outbreaks in EU Member States and third countries. Situation as at 22 December 2014 (17:00 hrs) [http://ec.europa.eu/food/animal/diseases/controlmeasures/avian/docs/chrono_hapai_eu_members_en.pdf]
[4] GISAID [http://platform.gisaid.org/epi3/frontend26131c]
[5] GenBank [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/genomes/FLU/Database/nph-select.cgi?go=database]
[6] IRD - Influenza Research Database [http://www.fludb.org/brc/influenza_sequence_search_segment_display.spg?method=ShowCleanSearch&decorator=influenza]
[7] FLI (25.11.2014): Bewertung des Risikos zur neuerlichen Einschleppung sowie zum Auftreten von hochpathogenem aviären Influenzavirus in Hausgeflügelbeständen in der Bundesrepublik Deutschland.- download am 7.1.2015 [http://www.fli.bund.de/fileadmin/dam_uploads/Publikationen/Risikobewertungen/FLI_Risikobewertung_HPAI_H5_141125.pdf]
[8] FLI (25.11.2014): Bewertung des Risikos zur neuerlichen Einschleppung sowie zum Auftreten von hochpathogenem aviären Influenzavirus in Hausgeflügelbeständen in der Bundesrepublik Deutsch-land.- download am 25.11.2014
[9] FLI: Aktuelles Seuchengeschehen - Klassische Geflügelpest. [http://www.fli.bund.de/no_cache/de/startseite/aktuelles/tierseuchengeschehen/klassische-gefluegelpest.html]
[10] BREED, A., BROWN, I. (2015): Report from AI EURL on the developing situation with H5 HPAI.- PAFF Committee, section Animal Health and Welfare, 4th February 2015, Brussels [http://ec.europa.eu/food/committees/regulatory/scfcah/animal_health/docs/20150204_avian_influenza_eurl_en.pdf]
[11] BMEL / FEDERAL MINISTRY OF FOOD AND AGRICULTURE (2014): Highly pathogenic Avian Influenza of subtype H5N8 in poultry in Germany.- Report to the SCOPAFF meeting 20 November 2014, Powerpoint-Presentation, 12 pages [http://ec.europa.eu/food/committees/regulatory/scfcah/animal_health/docs/ 20141120_ah_avian-influenza_germany.pdf]
[12] BMEL / FEDERAL MINISTRY OF FOOD AND AGRICULTURE (2015): Update on Highly pathogenic Avian Influenza of subtype H5N8 in poultry and other captive birds in Germany.- Report to the SCoPAFF meeting 13-14 January 2015, Powerpoint-Presentation, 24 S. [http://ec.europa.eu/food/committees/ regulatory/scfcah/animal_health/docs/2015011314_avian_influenza_germany_en.pdf]
[13] MINISTERIE VAN ECONOMISCHE ZAKEN (2014): HPAI Zouterwoude.- Report to the SCOPAFF meeting 5th December 2014, Powerpoint-Presentation, 13 pages [http://ec.europa.eu/food/committees/ regulatory/scfcah/animal_health/docs/ag_20141205_pres_h5n8_netherlands_en.pdf]
[14] Pressemitteilung Nr. 336 vom 22.12.14 - Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt erlässt Eil-Verordnung zum Schutz vor Geflügelpest [http://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2014/336-SC-EilverordnungGefluegelpest.html]
[15] The Guardian: Infectious diseases: Revealed: 100 safety breaches at UK labs handling potentially deadly diseases.- [http://www.theguardian.com/science/2014/dec/04/-sp-100-safety-breaches-uk-labs-potentially-deadly-diseases]
[16] Die Welt: Vogelgrippe-Virus erstmals bei Wildvogel nachgewiesen. 23.11.2014 [http://www.welt.de/134621431]
[17] Hallespektrum: Vogelgrippe nun auch in Sachsen-Anhalt - Stockente war infiziert.- 20.12.2014 [http://hallespektrum.de/nachrichten/vermischtes/vogelgrippe-nun-auch-sachsen-anhalt-stockente-war-infiziert/129643/]
[18] Mitteldeutsche Zeitung: Tierärzte untersuchen Geflügelhalter.- 20.12.2014 [http://www.mz-web.de/koethen/vogelgrippe-im-kreis-anhalt-bitterfeld-tieraerzte-untersuchen-gefluegelhalter.,20641024,29390538.html]
[19] Volksfreund.de: Weitere Fälle von Vogelgrippe: Bundesregierung plant Eilverordnung. 20.12.2014 [http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/themendestages/themenderzeit/Weitere-Themen-des-Tages-Weitere-Faelle-von-Vogelgrippe-Bundesregierung-plant-Eilverordnung;art742,4087710]
[20] Mitteldeutsche Zeitung: Vogelgrippe-Fall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Experten geben Entwarnung.- 21.12.2014 [http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/vogelgrippe-fall-im-landkreis-anhalt-bitterfeld-tieraerzte-geben-entwarnung,20641266,29393326.html]
[21] Petermann, P. (2014): Niederlande: Keine Beweise für die Verbreitung von Geflügelpest durch Wildvögel! [http://www.wai.netzwerk-phoenix.net/index.php/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=84]